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Zweiter-Militärischer-Kriegsbericht

 

Von der Divisionsartillerie wurden den Einheiten nur eine Batterie mit 76mm - Geschütz unmittelbar  unterstellt, die übrigen 76mm Geschütze (3. Batterie der 46. ONPT Division und 1 Batterie des 60. Artillerie Regiments) wurden zu einer Truppe zusammengeführt, die im direkten Richten eingeht. Das Kommando hatte der Divisionskommandeur der 46. ONPT – Division (Panzerjägerdivision), Major Ognow. Die Truppe ging mit der Infanterie vor und führte das Feuer nach deren Angaben. Die gesamte Haubitzen-Artillerie befand sich am Südufer der Jarft in gedeckten Positionen. Das Kommando dieser Gruppe hatte der Kommandeur des 660. Artillerie Regiments. Der Division unterstellt waren auch 6 Panzer von der 2. Garde-Panzer-Kompanie und da diese Panzer den Fluß erst zum Tagesausgang des 24.03.1945 überquerten, hatten sie fast keinen Anteil an den Kämpfen und keinen Einfluß auf den Kampfverlauf. Der Kampf wurde von der Infanterie und der Artillerie im direkten Richten geführt. Wie verlief der Kampf selbst

Entsprechend den taktischen Vorgaben sollte der Kampf um Heiligenbeil in 2 Etappen unterteilt  werden  (erfolgen). 

Der Kampf um das Flugzeug - Reparaturwerk, das die Stadt deckte und der Kampf um die Stadt selbst.

Das Flugzeugreparaturwerk, das aus einer großen Anzahl Werksabteilungen mit umfangreichen Stahlbetongebäuden bestand, war stark befestigt. Um das Werk herum waren Feuernester und Gräben angelegt, die Verbindung zu Stahlbetonbunkern hatten. Die Gebäude waren umgeben mit Ringen von Drahtverhauen und die Fenster zu Schießscharten ausgebaut, von denen Maschinengewehrfeuer geführt werden konnte.

Am 23.03.1945 um 10.00 Uhr begannen die Einheiten des 653. Und 376. Schützenregimentes gemeinsam mit Einheiten der 331. Schützendivision den Sturm (Angriff) auf das Werk. Dem Angriff ging keine Artillerie-Vorbereitung voraus. Den Kampf begann die Infanterie mit Unterstützung der Waffen (Geschütze) des direkten Richtens. Beim Eindringen in die erste Werksabteilung wurde eine Einheit des 653. Schützenregiments in einen Handgranatenkampf verwickelt. Konnte aber den Gegner schnell hinausdrängen.  Gleichzeitig führte eine Einheit des 376. Schützenregiments den Angriff auf die benachbarte Werksabteilung aus. Den Angriff übernahm die ganze Abteilung zeitgleich, aber: Die Zugänge zur Werksabteilung verdeckte ein kleines einstöckiges Haus, das vom Gegner zu einem Kampfstand (Feuernest) ausgebaut worden war. Der Einheitskommandeur änderte schnell seine Taktik. Die Einnahme des Hauses wurde einer Gruppe unter dem Kommando von Oberleutnant Awolski übergeben. Der Versuch das Haus im Frontalangriff zu nehmen, scheiterte. Oberleutnant Awolski befahl 2 Kämpfern das Feuer weiter frontal zu führen, die übrigen Soldaten teilte er in 2 Gruppen auf.  Eine Gruppe gelangte, geschützt von Schuppen, von rechts in das Haus, die andere von links. Der Gegner hatte den Abgang nicht bemerkt und wurde schnell vernichtet.  Im Haus befanden sich 23 Soldaten des Gegners. Übrigens blieb die Abteilung, die die Werksabteilung gestürmt hatte, ohne Verluste. Die angeführte Episode ist charakteristisch für die Vorgehensweise dem Gegner gegenüber, besonders bei einzeln stehenden flachen Gebäuden, die der Gegner zu Widerstandspunkten umgewandelt hat. Den Verlauf der gesamten Kämpfe beherrschte das Prinzip, große Objekte mit der gesamten Einheit anzugreifen, kleinere mit einzelnen Sturmgruppen. In taktischen Gesichtspunkten gab es sogar zwischen den Einheiten des 653. Und dem 376. Schützenregiment unterschiedliche Ansichten.

Am 24.03.1945, als die Einheit den Kampf um die Einnahme von Werksabteilungen des Flugzeugreparaturwerkes führten, handelten sich  einheitlich.

 



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 09. November 2016 um 06:29 Uhr
 

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